LinkedIn rรผstet auf: Eine Reihe neuer KI-Funktionen soll die Plattform in den Bereichen Jobsuche, Marketing und Vertrieb voranbringen. Zum Paket gehรถren eine optimierte Version des Talent-Akquisetools Recruiter mit KI-Integration, ein KI-basierter Lerncoach und innovative KI-Tools fรผr Marketingkampagnen.

Angesichts der Tatsache, dass LinkedIn zu Microsoft gehรถrt, verwundert es kaum, dass die neuen Features auf OpenAI-Technologie setzen. Trotzdem erzeugt das eine gewisse Spannung, denn Reid Hoffmann, der Grรผnder von LinkedIn, hat auch Pi ins Leben gerufen โ€“ einen direkten Konkurrenten zu ChatGPT. Dass LinkedIn nicht auf den Tech-Stack des Wettbewerbers setzt, kรถnnte jedoch an der รผberlegenen Genauigkeit von OpenAIs GPT-4 liegen. In aktuellen Untersuchungen schneidet OpenAI in beinah allen Performance-Kategorien am besten ab.

Was bringen die neuen Tools konkret?

  • Im Bereich Recruiting wird die generative KI-Suche von โ€œRecruiterโ€ es ermรถglichen, durch natรผrlicher klingende Anfragen bessere Kandidaten zu identifizieren.

  • Ein KI-gesteuerter "Lerncoach"-Chatbot wird Nutzern individuelle Ratschlรคge und Kursempfehlungen bieten.

  • Das Marketing-Tool "Accelerate" soll Werbekampagnen vereinfachen, wรคhrend fรผr den Vertrieb ein KI-basiertes Tool fรผr Lead-Suche und Kundenansprache vorgestellt wird.

Angesichts der Beliebtheit von Tools wie PeopleGPT in der HR-Branche kรถnnte diese KI-Integration einen echten Mehrwert bieten. LinkedIn verfรผgt zudem รผber einen riesigen Datenpool, der prรคdestiniert fรผr KI-Optimierungen ist. Ein klarer Gewinn sowohl fรผr Arbeitssuchende als auch fรผr Personalvermittler. Nur bei den LinkedIn-Posts sollte man hoffen, dass die KI-Einbindung nicht zu mehr Cringe fรผhrt โ€“ das wรคre schwer zu ertragen.

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