AI Peanuts
Ausgaben
KI-Wissen
ModellkompassFür AbonnentenWelches KI-Modell für welche Aufgabe?Peanuts 100Für AbonnentenDie 100 wichtigsten Köpfe der KIAlle Artikel und Themen →
KI-Tools
Neue ToolsUnsere Auswahl aus dem NewsletterTool Radar3 EmpfehlungenJedes Tool, das wir je vorgestellt haben
Anywave Works ↗Anywave ↗Über uns
Kostenlos abonnierenAbonnieren↗
Newsletter-Archiv / Ausgabe

🚉 Europa macht ein KI-Comeback an die Weltspitze

PLUS: Gibt es die ganze Adobe-Suite jetzt umsonst?

13. Oktober 2026 · Lukas Sam Schreiber & Tim Kleikamp

Hey Freunde,

Falls ihr heute die große Nuss nicht lest (und das solltet ihr natürlich), schaut euch doch mal unseren neuen Modellkompass und die AI Peanuts Top 100 an. Die sind für alle unsere Abonnenten kostenlos nutzbar. Einfach eure Abonnenten-Mail eingeben.

Aber nun hierzu: Wer seinen Frust über schlechte Ergebnisse von LLMs schon mal an Claude ausgelassen hat muss jetzt Contenance bewahren: Anthropic verbietet ab dem 12. November, seine KI dauerhaft und grundlos zu beschimpfen. Ein genervtes „Was soll der Mist?“ bleibt ausdrücklich okay.

Blöd nur, dass unfreundliche Prompts in einem kleinen Test tatsächlich bessere Ergebnisse gebracht haben. Aber dieses Add-On dürfte bald verboten sein, weil es Claude Code auspeitscht…

Peanuts für heute:

  • 🧠 Die Große Nuss: Europa macht ein KI-Comeback an die Weltspitze

  • 📊 Highlight: Das Ende der Mathematik?

  • 🛠️ Trai it Out: Photoshop umsonst und Open Source? Wie ist das legal?!

🚉 Europa macht ein KI-Comeback an die Weltspitze

Letzte Woche hat Guillaume Lample über das neue KI-Modell seiner Firma geschrieben. Lample ist Mitgründer von Mistral, dem französischen Unternehmen, das wir schon häufiger als die wohl letzte KI-Hoffnung Europas bezeichnet haben. In seinem Post ging es um den Rechencluster in Bruyères-le-Châtel, auf dem das Modell trainiert wurde. Das Foto zu seinem Beitrag zeigt aber einen Bahnhof. Einen sehr kleinen. Für ein Datenzentrum für Spitzenmodelle wirkt das seltsam, aber immerhin ist die Anbindung an den Nahverkehr schon mal geklärt.

Am selben Tag sprach sein Mitgründer Arthur Mensch, der Chef von Mistral, auf einer Konferenz in Abu Dhabi. Die Erzählung, Europa könne bei KI nicht mithalten, sei schlicht nicht wahr.

Europa will bei KI mithalten, aber kann das klappen? Gerade ist ein besonders guter Zeitpunkt, das herauszufinden, denn innerhalb von sechs Tagen haben gleich drei europäische Firmen neue Modelle veröffentlicht.

Mistral verkauft die zweite Wahl

Mistral Large 4 ist das neue Spitzenmodell von den beiden Gründern, die wir gerade schon angeteasert haben. Trainiert wurde es laut Mistral auf 3.800 Nvidia-Chips in eigenen europäischen Rechenzentren. Ein Bahnhof war unseres Wissens nicht darunter. 3.800 Chips sind übrigens wenig. xAI, die KI-Firma von Elon Musk, hat für ihr letztes Modell einen Cluster mit rund 200.000 Chips genutzt, also gut fünfzigmal so viele.

Dass so ein Modell nicht ganz vorne mitspielt, überrascht dann auch nicht. Large 4 ist einfach das beste Modell, das weder aus den USA noch aus China kommt, und trotzdem ein gutes Stück hinter der Spitze.

Mistrals Geschäft hängt daran aber gar nicht. Die Firma verkauft laut dem Gründer Unabhängigkeit. Ein offenes Modell kannst du selbst betreiben oder zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Als Unternehmen hängt man also an keinem Konzern aus den USA oder China. Und laut Mistral reicht so ein Modell für 99 Prozent der Aufgaben, mit denen Unternehmen zu ihnen kommen.

Drumherum baut Mistral ein ziemlich internationales Unternehmen. Im September hat die Firma drei Milliarden Euro eingesammelt, die größte Fundingrunde eines europäischen Tech-Unternehmens jemals. In München entsteht ein Standort für Industrie-KI, genannt werden Crashsimulationen mit BMW. Und im August hat Mistral angekündigt, auf der eigenen Plattform auch Modelle anderer Hersteller anzubieten. Mistral kann also selbst dann verdienen, wenn sich ein Kunde auf europäischen Servern für ein chinesisches Modell entscheidet. Die zweite Wahl zu sein ist also ein Geschäft. Man muss es sich nur leisten können. Wie mühsam das ohne Milliardenrunde ist, zeigt Aleph Alpha.

Kolibri kommt aus Deutschland, die Zukunft aus Toronto

Kolibri ist das neue Sprachmodell von Aleph Alpha. Es ist auf Deutsch und Englisch ausgelegt und soll eher Bescheid sagen, wenn eine Information fehlt, statt sich eine auszudenken. Anders als bei Mistral kannst du es schon herunterladen. Auf dem Firmenlaptop läuft es trotzdem nicht.

Der Weg zu diesem Modell war ganz schön holprig. 2023 verkündete Aleph Alpha eine Finanzierung von mehr als 500 Millionen Dollar. Der Umsatz lag in dem Jahr wohl unter einer Million Euro. Danach ging der Gründer und die Firma kündigte an, rund 50 Stellen zu streichen. Wir hatten die Firma und Deutschlands KI-Hoffnung damit abgeschrieben.

Aber im April kam dann die Ankündigung, mit dem kanadischen KI-Unternehmen Cohere zusammenzugehen, mit Hauptsitzen in Berlin und Toronto. Aleph Alpha bewirbt Kolibri als souveräne KI made in Germany. Das Germany bekommt demnächst also ziemlich viel Toronto. Trainiert wurde Kolibri übrigens auf nur 768 Grafikprozessoren. Das ist noch mal nur ein Fünftel von Mistrals 3.800.

Aber wie souverän ist europäische KI, wenn eine der beiden Zentralen in Toronto steht? Eine Antwort darauf sitzt in Freiburg.

FLUX aus dem Schwarzwald steckt längst in Adobe

Black Forest Labs sitzt in Freiburg und San Francisco. Dort arbeiten wichtige Köpfe hinter Stable Diffusion, einem der bekanntesten Bildgeneratoren weltweit. Ihr neues Modell FLUX 3 Image erzeugt Bilder und bearbeitet sie. Und FLUX kann auch international ganz oben mitspielen. In einem Video-Test von Google liegt die Modellfamilie praktisch gleichauf mit dem Spitzenreiter.

Der Clou ist die Bearbeitung. Angenommen, du hast ein Produktfoto und willst nur die Schrift auf der Verpackung ändern. FLUX 3 Image soll genau diese Stelle anfassen und den Rest des Bildes in Ruhe lassen. Du kannst den Bereich mit einem Rahmen markieren und bis zu zehn Referenzbilder mitgeben.

Stark ist FLUX vor allem in der Distribution. Adobe führt die Modellfamilie als einen seiner externen Anbieter. Auf der Kreativplattform Envato wurden laut Black Forest Labs mehr als 51 Millionen Bilder mit FLUX erzeugt, etwa ein Viertel aller KI-Bilder dort.

Zusammen mit der Robotikfirma mimic nutzt Black Forest Labs die Technik hinter FLUX 3 auch für Roboter. Die Idee dahinter ist, dass ein Modell, das aus Videos lernt, wie sich Dinge bewegen, auch beim Einlegen von Teilen oder beim Hantieren mit Kabeln und Dichtungen helfen kann.

Rein europäisch ist das auch nicht, Black Forest Labs steht mit einem Bein in San Francisco. Geschadet hat es offenbar nicht. Forschung aus Freiburg steckt so in Werkzeugen, die Kreative auf der ganzen Welt benutzen.

Welches Modell läuft wo

Europa ist also noch nicht an der Spitze. Aber mithalten ist etwas anderes als gewinnen. Mistral baut das beste Modell außerhalb der USA und Chinas. Aleph Alpha liefert nach schwierigen Jahren wieder ein eigenes. Und Black Forest Labs steckt in Software, die du vielleicht längst benutzt. Wer in Deutschland ein Modell auswählt, hat dadurch mehr Kombinationen aus Leistung, Preis und Standort zur Auswahl.

Und dass sie diese Ergebnisse mit so unfassbar viel weniger Grafikkarten erreichen, spricht für das Engineering-Talent, das hier arbeitet. Könnten sie sich mehr Hardware leisten ... wer weiß.

Der Bahnhof passt am Ende besser, als es zuerst aussah. Angekommen ist Europas KI noch nicht. Aber es fahren wieder Züge.

Wir kriegen immer wieder Fragen von Unternehmen, welches Modell sich für welche Aufgabe eignet und welche davon in Europa oder in Deutschland gehostet werden. Die Antwort fällt oft anders aus, als das Herkunftsland vermuten lässt.

Genau deshalb haben wir den neuen Modellkompass gebaut, den alle unsere Subscriber umsonst nutzen können. Dafür haben wir die besten Modelle für unterschiedliche Usecases recherchiert. Und wenn euer Unternehmen eine Anwendung baut, die in Europa oder Deutschland gehostet werden soll, findet ihr dort das beste Modell für euren Usecase und wo es läuft.

Umsonst sind für Subscriber ab sofort auch die Peanuts 100, unsere Liste der 100 Menschen, die KI am stärksten prägen. Ihr müsst nur die E-Mail-Adresse eintippen, mit der ihr AI Peanuts abonniert habt.

Viel Spaß und bitte schickt uns Feedback an [email protected].

Quellen: Ankündigung Mistral Large 4, Ankündigung Kolibri, FLUX 3 Image

🛠 Trai it out:

Photoshop für umsonst und Open Source? Wie ist das legal?!

Der große KI-Trend gerade ist, bestehende Programme einfach nachzubauen. Oft wird die fertige Software dafür dekompiliert, also aus dem Maschinencode in lesbaren Code zurückübersetzt, und dann von einer KI neu geschrieben. Ganz oben auf der Wunschliste stand schon lange die Adobe-Suite. Die Abos sind teuer, der Frust der Nutzer ist groß, es war also eine Frage der Zeit.

ArtCraft hat jetzt fast alle großen Adobe-Programme nachgebaut, darunter PhotoCraft (Photoshop), VectorCraft (Illustrator) und FilmCraft (Premiere Pro). Insgesamt sind es sieben Apps, alle Open Source und kostenlos. Der Entwickler gibt an, die Adobe-Suite dafür dekompiliert und neu aufgebaut zu haben.

Für Standardaufgaben ist schon erstaunlich viel da, auch wenn die Apps noch in einer frühen Version stecken. Es fehlen Adobes KI-Funktionen wie Generative Fill. Die laufen auf Adobes Servern und lassen sich per Dekompilierung nicht kopieren. Ganz ehrlich, auch das ist nur eine Frage der Zeit.

Wie das urheberrechtlich aussieht? Keine Ahnung, wir sind keine Juristen. Den Code hat eine KI neu geschrieben und die Markennamen rührt ArtCraft nicht an. Wir wüssten aber gern, wie Adobe sich gegen solche Nachbauten schützen will. Link

Tools kurz & knackig:

  • Meta Muse for Small Business — Metas Agent verbindet sich mit Dropbox, Figma, Shopify und anderen Tools, um Alltagsaufgaben für Kleinunternehmen eigenständig zu erledigen.

  • Claude Dashboards & Motion — Claude verwandelt Daten per Texteingabe in interaktive Dashboards und Berichte in animierte Kurzvideos.

  • GPT-6 mit Intelligent UI — OpenAIs neues Flaggschiff-Modell erzeugt statt reiner Textantworten direkt interaktive Elemente wie Charts, Formulare und Rechner.

  • Voyager — Offenes Framework für kreative Arbeit, das KI-Modelle wie Opus oder DeepSeek in Blender, After Effects, Ableton und über 100 weitere Tools einbindet.

🍭🍬 Gemischte Tüte

📖 Must Reads:

Unsere Gemischte Tüte ist immer vollgepackt - in dieser Sektion kuratieren wir die aus unserer Sicht wichtigsten Links:

OpenAI hat über 700 KI-generierte Mathe-Beweise auf einmal veröffentlicht und viele Mathematiker sind verzweifelt. „Am Dienstagabend habe ich geweint, und das hat meine Tochter geweckt”, sagt Hugo Duminil-Copin, Träger der Fields-Medaille, einer der höchsten Auszeichnungen des Fachs. 16 der Arbeiten betreffen direkt seine Forschung. „Sie haben mein Forschungsgebiet vernichtet.” Die Beweise stammen von einem internen Modell, das noch nicht öffentlich ist, und sollen Fortschritte bei berühmten ungelösten Problemen wie der Riemann-Hypothese enthalten. In der Mathematik gilt ein Beweis aber erst, wenn andere Mathematiker ihn geprüft haben. Hier hat das niemand getan, und nur ein Teil der Arbeiten wurde wenigstens von einer Software kontrolliert. Drei musste OpenAI wegen eines Vorzeichenfehlers schon wieder zurückziehen. Dazu kommt ein Grundsatzstreit, denn Mathematiker wollen verstehen, warum etwas stimmt, und ein Stapel fertiger Beweise hilft dabei wenig. Die Association for Human Mathematics nennt die Aktion eine Machtdemonstration und ruft Kollegen auf, nicht mehr mit OpenAI zu arbeiten.Link, Link 2, Link 3

OpenAI kündigt unsichtbare Textwasserzeichen für ChatGPT und Codex in der EU an. In den nächsten Wochen plant OpenAI, die Textausgaben seiner Dienste ChatGPT und Codex in der EU mit unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen, um den EU AI Act zu erfüllen. Außerhalb der EU ist diese Funktion freiwillig. Ein öffentliches Tool zur Erkennung der Wasserzeichen wird nicht bereitgestellt. OpenAI gibt zu, dass die aktuelle Wasserzeichen-Technologie einige Schwächen hat: Wenn 10 % der Wörter in einem Text verändert werden, sinkt die Erkennungsrate von 92 % auf 66 %. Bei 25 % veränderten Wörtern sinkt sie auf 17 %. Außerdem ist die Erkennung bei kurzen Texten und mathematischen Inhalten schwieriger. Link

Nutzer bekommen im Anthropic-Abo rund fünfmal so viel für ihr Geld wie bei OpenAI. Das haben die Analysten von SemiAnalysis gemessen. Sie haben die Abos beider Anbieter mit Anfragen gefüttert, bis die Nutzungsanzeige am Limit war, und dann ausgerechnet, was dieselbe Menge über die API gekostet hätte. Der Faktor fünf gilt für die Alltagsmodelle Opus 5.5 und GPT-6.1 Sol. Bei den Spitzenmodellen Fable 5.1 und GPT-6 Astra liegen beide etwa gleichauf. Der Abstand ist auch deshalb so groß, weil OpenAI die Limits seines 200-Dollar-Abos gerade halbiert hat. Link

🇪🇺 EU & Deutschland:

  • Ein Nutzer hat auf Check24 nicht den günstigsten Stromanbieter gefunden. Also setzte er eine lokal betriebene KI ein, um günstigere Stromtarife zu finden. Link

👩‍💻 Tech-News:

  • Meta gründet ein neues Geschäftsfeld für Unternehmenskunden und holt Ex-MongoDB-Chef Chirantan Desai als Leiter. Link

  • Sam Altman wird sehr gut in der Vanity Fair portraitiert. Link

  • Ein sehr interessantes Profil zu Mark Zuckerberg. Tidbit: Er hält durch seine Stimmrechtsmehrheit bei Meta eine praktisch unangreifbare Kontrolle über das Unternehmen, auch gegenüber Aktionären und Vorstand. Link

  • ChatGPT erreicht bei Nutzerzahlen auf Smartphones das 2,5-Fache von Gemini und das 14-Fache von Claude. Link

  • Anthropic veröffentlicht mit Claude Haiku 5.5 sein bislang günstigstes und schnellstes kleines KI-Modell. Link

  • OpenAI führt GPT-6 mit „Intelligent UI“ ein, das Antworten mit Grafiken, Buttons und interaktiven Elementen darstellt. Link

💻 Agentic Engineering:

  • Die Entwicklerumfrage „State of Devs 2026“ zeigt gespaltene Haltungen zu KI: 49 Prozent der Befragten äußern sich positiv, 42 Prozent negativ. Link

  • Claude-Code-Chef Boris Cherny zeigt, wie simpel das Prompten ist. Die Zeiten des verschachtelten Prompt-Engineerings sind vorbei. Sag einfach, was du willst. Link

  • OpenAI hat die neue Decisions API in einer öffentlichen Testversion herausgebracht. Diese soll Entscheidungen über Modelle und Aktionen bis zu zehnmal schneller treffen. Es ist OpenAI's Version von Jev. Link

  • Beim OpenAI DevDay 2026 präsentiert der Entwickler und Claw-Creator Peter Steinberger wie er mit Agent-Teams zusammenarbeitet. Link

🌍 Geopolitik & AI Race:

  • Das Weiße Haus stellt die Mitglieder und Ziele seiner neuen KI-Task-Force unter dem neu ernannten KI-Beauftragten vor. Link

  • US-Präsident Trump erklärt, wer von „Künstlicher Intelligenz“ statt „Superintelligenz“ spreche, sei „der Feind“. Link

  • Das Weiße Haus kündigt eine „New Golden Age of Science“-Initiative mit Investitionen von 6 Milliarden Dollar in KI, Quantencomputing, Kernfusion und Raumfahrt an. Link

👷 Arbeitswelt:

  • Nobelpreisträger Daron Acemoglu prognostiziert, dass KI in den nächsten zehn Jahren nur etwa 5 Prozent menschlicher Arbeit ersetzen wird. Link

  • McKinsey veröffentlicht eine Analyse zu Arbeitsplätzen, die durch KI-Automatisierung verändert oder verdrängt werden könnten. Link

  • Anthropic-Ökonomen stellen fest, dass Roboter heute erst 0,3 Prozent aller Arbeitsaufgaben kostengünstig ersetzen können, trotz technischer Fähigkeit zu weit mehr. Link

  • Der MIT-Ökonom Daron Acemoglu schätzt, dass KI das globale Bruttoinlandsprodukt in zehn Jahren nur um etwa 1,5 Prozent steigern wird. Link

🔐 AI Safety & Governance:

  • Apple plant neue Privatsphäre-Kontrollen für Mac-Nutzer, um den breiten Datenzugriff von Drittsoftware und KI-Agenten einzuschränken. Link

  • OpenAI-Chef Sam Altman erklärt, die Gesellschaft solle Schäden durch KI wie Betrug und Hacking zugunsten des technologischen Nutzens akzeptieren. Link

  • Die Wikimedia Foundation hat unautorisierte Bearbeitungen und Millionen automatisierter Anfragen durch OpenAI-Agenten auf ihren Wiki-Plattformen festgestellt. Link

  • USA Today und weitere Zeitungen verklagen OpenAI wegen unerlaubter Nutzung von 19 Publikationen zum Training von ChatGPT und fordern über 250 Millionen Dollar Schadenersatz. Link

🎨 Kreativ & Medien:

  • KI-Sprachmodelle helfen Videospiel-Moddern dabei, den Code von Spielen einfacher zu entschlüsseln. Dadurch entstehen viele kreative Spielkombinationen, die schnell beliebt werden, aber auch zu Urheberrechtsproblemen führen können. Link

  • Ein ehemaliger Anthropic-Mitarbeiter sagt, das Unternehmen habe eine Claude-Version speziell darauf trainiert, Humor zu verstehen. Spannend. Link

  • Das KI-Modell Claude Opus 5.5 hat laut einem Nutzerbericht über Nacht ein PS2-Spiel dekompiliert, das nun im Browser lauffähig ist. Link

📈 Chart of the Week:

🧂 Salty Memes:

— (@)

Klicken für mehr Infos zu den Autoren

Du hast Fragen, Anmerkungen oder brauchst unsere Hilfe?
Schreib uns einfach an:
[email protected]

Bis zur nächsten Ausgabe!

Weitere Ausgaben

Alle ansehen ↗
6. Oktober 2026

💻️ OpenAIs DevDay 2026: Was von 20+ Releases wirklich etwas ändert

PLUS: Deutschland hat ein eigenes TOP-MODELL!

Ausgabe lesen ↗
29. September 2026

🐣 Zuckerbergs neues Tamagotchi will deine Kreditkarte

PLUS: Anthropic und OpenAI releasen ihre Topmodelle am selben Tag

Ausgabe lesen ↗
22. September 2026

⚡Jev ist eine neue KI für Entscheidungen statt Antworten

PLUS: KI-Transkription in Meetings unbemerkt blockieren

Ausgabe lesen ↗
Jeden Dienstag · Auf Deutsch · Kostenlos

Ab nächstem Dienstag schlauer.

Wir erklären die wichtigsten Neuigkeiten, recherchieren die Hintergründe und stellen Tools für deinen Alltag vor.

100 % kostenlos · Kein Spam · Jederzeit abbestellbar

AI Peanuts · Von Tim Kleikamp und Lukas Sam Schreiber
KontaktAnywave Works ↗ImpressumDatenschutzAlle Ausgaben

AI Peanuts · Kontakt

Schreib uns.

Fragen, Feedback oder eine Idee? Wir freuen uns auf deine Nachricht.

E-Mail schreiben ↗