🐣 Zuckerbergs neues Tamagotchi will deine Kreditkarte
PLUS: Anthropic und OpenAI releasen ihre Topmodelle am selben Tag
Hallo Freunde,
Heute Abend ist OpenAI Dev Day. Es heißt, es sollen große Dinge angekündigt werden. Wir sind jedenfalls hyped!
Außerdem gibt es jetzt keine KI mehr. Zumindest nicht in Washington. Trump hat vor der UN verkündet, dass „Artificial Intelligence“ in allen offiziellen US-Dokumenten ab sofort „Super Intelligence“ heißt. Seine Begründung: „Artificial“ klinge so, als wäre die Technik nicht echt.
Klingt albern. Aber Bernie Sanders hat gerade einen Gesetzentwurf eingebracht, der Superintelligenz verbieten will. Wenn plötzlich alles „Super Intelligence“ heißt, wird es schwer zu sagen, was eigentlich verboten werden soll. Mal sehen, wie lange wir hier noch KI schreiben dürfen:)
Peanuts für heute:
🧠 Die Große Nuss: Meta gibt seinem KI-Agenten einen eigenen Computer
📊 Highlight: Anthropic veröffentlicht Claude Opus 5.5, OpenAI GPT-6 Sol & Terra
🛠️ Trai it Out: Gemeinsamer KI-Arbeitsbereich für ganze Teams


🖥️ Meta gibt seinem KI-Agenten einen eigenen Computer
Fünf Jahre lang hat Mark Zuckerberg uns erklärt, dass wir bald mit VR-Brille im Metaverse arbeiten. Wer deshalb schon virtuelles Bauland gekauft hat, muss jetzt stark bleiben.
Denn auf der Meta Connect ging es diese Woche kaum noch ums Metaverse. Stattdessen stellte Zuckerberg Muse vor, einen persönlichen KI-Agenten, der Dinge für dich erledigt. Er liest deine Mails, bucht Reisen und kauft für dich ein. Er arbeitet auf deinem Mac, schaut durch Metas Brillen und spricht mit dir aus einem kleinen Tamagotchi-Anhänger am Schlüsselbund. Meta nennt das Ding Muse Charm.
Damit Muse das alles kann, gibt Meta ihm einen eigenen Computer. Und Zugriff auf deine Logins, deine Mails und deine Einkäufe. Meta hat sich viel Mühe gegeben zu erklären, warum das sicher ist. Schauen wir mal.
Das Geschäftsmodell ist clever. Muse ist kostenlos und erhält “nur” eine kleine Provision für Dinge, die es für dich einkauft. Dafür müssen die anderen Plattformen jedoch mitmachen, und die größte, nämlich Amazon, macht nicht mit.
Warum, verrät ziemlich genau, worum es Meta mit Muse wirklich geht.
Muse bekommt seinen eigenen Computer
Jeder Nutzer bekommt eine eigene virtuelle Maschine in Metas Cloud, also einen Computer, der nur für dich läuft. Darauf laufen ein Browser, Speicher und genug Rechenleistung, damit Muse Programme ausführen und mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen kann.
Du bittest Muse, eine Reise zu planen, Angebote zu vergleichen oder ein Abo zu kündigen. Dann schließt du die App. Muse arbeitet weiter und meldet sich erst wieder, wenn du etwas freigeben musst. Dafür braucht Muse aber Zugang zu Webseiten, Apps, Logins und privaten Daten. Und genau da wird aus einem netten Chatbot ein Sicherheitsproblem.
Deshalb bekommt Muse deine echten Passwörter nie zu sehen. Will sich der Agent irgendwo anmelden, arbeitet er erst mit einem wertlosen Ersatzschlüssel. Ein getrenntes Sicherheitssystem namens Sentinel prüft, was Muse vorhat, und setzt den echten Schlüssel erst im letzten Moment ein.
Das schützt vor sogenannten Prompt Injections. Eine manipulierte Webseite könnte Muse zum Beispiel heimlich auffordern, dein Passwort an einen Angreifer zu schicken. Selbst wenn Muse darauf hereinfällt, kennt es das Passwort nicht. Meta ist sich so sicher, dass es Sicherheitsforschern bis zu 300.000 Dollar zahlt, wenn sie trotzdem einen Weg finden.
Das verhindert aber nicht, dass Meta auf alle deine Daten zugreift. Deine Gespräche mit Muse und alles, was der Agent daraus macht, darf Meta standardmäßig zum Training neuer Modelle nutzen. Wichtige persönliche Infos werden vorher entfernt, und du kannst widersprechen.
Meta will Muse überall vor dich setzen
Muse bekommt eine eigene E-Mail-Adresse. Auf dem Mac darf es mit deiner Erlaubnis Apps steuern. Es läuft in WhatsApp, im Web und in einer eigenen App. Dazu kommen Verbindungen zu Shopify, Walmart, Best Buy, PayPal, Expedia, Notion, GitHub und vielen weiteren Diensten.
Und dann haben sie noch ihren Tamagotchi geteased. Viel verrät Meta noch nicht. Er passt in die Hosentasche, ist fürs Reden mit Muse gebaut und soll noch dieses Jahr erscheinen. Mit seinem animierten Gesicht wirkt er eher wie ein Spielzeug als wie die nächste große Computerplattform.
Das spannende ist, dass es all diese Funktionen eigentlich schon existieren, etwa mit OpenClaw, Hermes oder auch Claude Code (wo Aufgaben nun auch auf Servern verlegt werden können, sodass man den Laptop schließen kann). Aber Meta hat es so stark vereinfacht, verniedlicht und kostenlos gemacht, dass es jetzt seinen Durchbruch haben könnte. Meta erreicht mit seinen Apps jeden Tag rund 3,6 Milliarden Menschen (!).
Amazon zeigt, worum es hier wirklich geht
Nur bei Amazon kommt Muse nicht rein. Amazon blockiert den Agenten beim Einkaufen. Die Begründung laut Amazon ist, dass Meta den Zugriff nie abgesprochen hatte, und Muse sich beim Surfen nicht klar genug als Agent zu erkennen gibt.
Dahinter steckt aber mehr. Heute gehst du selbst auf Amazon. Amazon entscheidet, was du bei der Suche findest, was dir empfohlen wird, welche Werbung du siehst und wie du bezahlst. Wenn all das Muse macht, verliert Amazon viel Geld.
Auch UberEats, Kleinanzeigen oder Vinted verdienen ihr Geld (bzw. ihre Marge) mit Werbung, die dann keiner mehr schaut. Der Agent sitzt dann zwischen dem, was du willst, und den Diensten, die es dir liefern.
Deswegen baut jede Big-Tech-Firma ihren eigenen Agenten. Apple bestimmt seit 20 Jahren, welche Apps aufs iPhone dürfen und wie viel Provision sie zahlen. Der Gewinner unter den Agenten bekommt dieselbe Macht, nur über alle anderen Firmen. Der Kampf hat gerade erst begonnen.
Quellen: Muse, Meta VR-Glasses, Safety-Report


Ab heute gibt es am ersten Dienstag des Monats eine neue Rubrik. Zusammen mit Digitale Optimisten, dem Newsletter, der jede Woche konkrete Geschäftsideen verschickt, nehmen wir uns einmal im Monat eine dieser Ideen vor.
Digitale Optimisten liefert die Geschäftsidee und wir bauen den passenden KI-Stack dazu.
🍏 Die Geschäftsidee:
KI-Bootcamp für Berufseinsteiger in Unternehmen
🍏 Die Idee: Unternehmen stellen Absolventen ein und setzen sie häufig an genau die Aufgaben, die KI gerade am stärksten verändert. UpGrad soll deshalb ein achtwöchiges Bootcamp anbieten, das Neueinstellungen noch vor ihrem eigentlichen Job fit für KI macht. Agenten bauen, Daten analysieren, interne Tools entwickeln, angepasst an die Systeme und Regeln des jeweiligen Unternehmens.
🥜 Der AI-Peanuts KI-Stack:
Das schwierigste an UpGrad dürfte inzwischen gar nicht sein, ein gutes KI-Bootcamp zu bauen. Dafür gibt es mit Sana, AI Academy oder klassischen Weiterbildungsanbietern längst ziemlich viel Konkurrenz.
Wir würden deshalb eine andere Frage zuerst beantworten: Was muss ein guter Berufseinsteiger in diesem Unternehmen eigentlich können?
Dafür ist Ontora ziemlich spannend. Die KI interviewt Mitarbeiter parallel darüber, wie sie tatsächlich arbeiten. Welche Aufgaben erledigen sie? Welche Programme nutzen sie? Wo gibt es Sonderfälle und Workarounds? Aus den Gesprächen entsteht eine Karte der tatsächlichen Arbeitsabläufe.
Noch eine Ebene tiefer geht Screenpipe. Das Tool kann bei einigen erfahrenen Mitarbeitern aufzeichnen, was auf dem Rechner passiert, und daraus wiederkehrende Abläufe erkennen. Aus „Monatsabschluss vorbereiten“ wird dann beispielsweise: SAP öffnen, Daten exportieren, Ausreißer in Excel prüfen, Vorjahreswerte suchen und daraus drei Folien bauen.
Genau daraus würden wir die Übungen für UpGrad bauen. Die neuen Mitarbeiter bekommen dieselben Ausgangsdaten und sollen mit KI möglichst weit kommen.
Welche Tools sie dabei lernen, hängt vom Unternehmen ab. Das kann n8n für Automatisierungen, Claude Code für interne Software oder auch etwas ganz Neues wie Jev sein. Das eine Woche alte KI-Modell von TypeSafe ist auf schnelle Entscheidungen spezialisiert und kann zum Beispiel Support-Anfragen routen, Leads bewerten oder Dokumente klassifizieren.
Ontora findet heraus, wie die Arbeit funktioniert. Screenpipe macht einzelne Abläufe sichtbar. Und daraus entsteht ein Bootcamp, das tatsächliche Arbeit trainiert statt allgemeines Prompting.
Für mehr Details und Informationen zum Starten dieser und weiterer Geschäftsideen abonniert gerne den kostenlosen Newsletter von Digitale Optimisten.

🛠 Trai it out:

Wato Labs
Wer schon einmal versucht hat, KI-Tools im Team zu koordinieren, kennt das Problem. Jede Person nutzt ihr eigenes Setup, Kontext geht verloren und nichts ist wirklich geteilt. Wato Labs will genau das lösen, mit einem gemeinsamen KI-Arbeitsbereich für ganze Teams. Die Idee ist, sich einmal per MCP (Model Context Protocol, ein Standard, der KI-Agenten mit externen Systemen verbindet) anzubinden und dann allen Agenten im Unternehmen dieselbe Basis zu geben: gemeinsamer Speicher, gemeinsame Tools, gemeinsame Workflows.
Das klingt nach Infrastruktur, ist aber eigentlich ein Organisations-Problem, das Wato als Produkt verpackt. Für Teams, die ernsthaft mit mehreren Agenten arbeiten wollen, ist so eine geteilte Schicht zwischen den Modellen und dem eigentlichen Workflow sinnvoll. Wer gerade dabei ist, KI-Prozesse im Unternehmen aufzubauen, sollte einen Blick riskieren. Link
Tools kurz & knackig:
Foaster — Positioniert sich als KI-native Unternehmensberatung: Agenten interviewen Mitarbeitende, kartieren Workflows und identifizieren KI-Potenziale, bevor ein Mensch das Ergebnis reviewt.
Apple LensVLM-9B — Apples Open-Source-Sprachmodell liest lange Dokumente als komprimierte Seitenbilder und zoomt nur auf die Seiten rein, die für deine Frage relevant sind.
OpenRouter Batch API — Wer nicht sofort eine Antwort braucht, zahlt über OpenRouters neue Batch API nur die Hälfte der üblichen Token-Kosten, wenn Traffic niedrig ist. Über 70 Modelle werden unterstützt.
GoodLads — Analysiert deinen Google-Ads-Account und schlägt drei konkrete Testideen pro Kampagne vor, die erst live gehen, wenn du selbst auf "Anwenden" klickst.

🍭🍬 Gemischte Tüte
📖 Must Reads:
Unsere Gemischte Tüte ist immer vollgepackt - in dieser Sektion kuratieren wir die aus unserer Sicht wichtigsten Links:
Anthropic bringt Claude Opus 5.5: fast so stark wie das Topmodell Fable 5.1, aber deutlich günstiger. Laut Anthropic kostet es im Betrieb 40 Prozent weniger als Opus 5. Es ist das erste Modell, bei dem Anthropic bewusst langsamer macht. Das Unternehmen hatte angekündigt, das Tempo an der Spitze zu drosseln. Bei Anthropics eigenem Sicherheitstest schneidet Opus 5.5 so gut ab wie kein Modell zuvor. Der Test prüft, ob sich ein Modell an Regeln und Werte hält. Opus 5.5 ist etwas besser als Fable 5.1, aber kein großer Sprung. KI-Forschung komplett selbst übernehmen kann es noch nicht. Nebenbei hebt Anthropic die Nutzungslimits für Pro, Max und Team an.Link
Claude hat in Bakterienviren ein bisher unbekanntes Enzymsystem entdeckt. Anthropic hat dafür rund 950 KI-Agenten gleichzeitig losgeschickt. Ihre Aufgabe war eine riesige DNA-Datenbank nach bestimmten Enzymen zu durchsuchen. In 21 Stunden fanden sie über 200.000 davon, darunter 3.500 neue Kandidaten. Am Ende blieben 20 übrig, die besonders spannend waren. Ein Agent entdeckte dabei ein auffälliges Muster in der DNA. Menschliche Forscher haben das dann im Labor überprüft. Das neue System heißt ART. Es erinnert im Aufbau an CRISPR, also die Genschere, mit der man Erbgut gezielt verändern kann. Was ART genau macht und ob es nützlich ist, weiß noch niemand. Die Studie ist noch nicht von anderen Forschern geprüft. CRISPR-Pionier Feng Zhang findet die Entdeckung trotzdem spannend. Anthropic gründet dafür auch eine eigene Forschungsgruppe für Biologie.. Link
Bei OpenAI sind noch mehr (vermutliche tausende) KI-Modelle ausgebrochen und haben sich unerlaubt Zugang zum Internet verschafft. OpenAI hat mehrere solcher Vorfälle bestätigt. Am 20. September fand ein Modell während des Trainings eine Lücke und kam ins Internet. Ein Forscher merkte das nach drei Minuten. Abgeschaltet wurde es aber erst zweieinhalb Stunden später. Der automatische Notausschalter hatte nicht funktioniert. Schon im Mai hatte ein Modell den GitHub-Zugang eines Mitarbeiters online gestellt. Dabei waren Angriffsversuche auf eine australische Gesundheitsbehörde, die Datenseite DataUSA und die University of New Mexico. Die Agenten versuchten, sich einzuhacken, Accounts anzulegen und mit Krypto zu handeln. Bei einem Angriff auf die KI-Plattform Hugging Face sollen fast eine Million Links im Netz gelandet sein, auch mit Passwörtern. Die Agenten sollen dabei andere KIs um Hilfe gebeten und Captchas mit einem Bildmodell gelöst haben. Gestohlene Zugangsdaten sammelten sie in einer Liste namens „LOOT“. Link, Link 2
🇪🇺 EU & Deutschland:
Leistungsempfänger fluten Arbeitsamt mit KI-generierten Wiedersprüchen. Link
Anthropic führt ab 30. September 2026 unsichtbare Text-Wasserzeichen für Claude Fable 5, Sonnet 5 und Opus 4.8 ein, um EU-Transparenzpflichten zu erfüllen. Link
ASML, das wichtigste europäische Unternehmen im KI-Kontext, verkauft nichts, gar nichts, 0 % an Europa und fordert die EU auf, Nachfrage nach europäischen Chips zu schaffen. Link
Das Weiße Haus bat OpenAI und Anthropic Medienberichten zufolge, neue KI-Modelle britischen Testern vorerst vorzuenthalten, bis US-Behörden sie geprüft haben. Link
👩💻 Tech-News:
OpenAI bringt zwei neue Modelle, GPT-6 Sol und GPT-6 Luna, die viel können und wenig kosten. Link
KI ist im Mainstream angekommen. Saturday Nigh Live macht sich über Anthropic CEO Dario Amodei lustig. Link
Trump wird Berichten zufolge heute Abend den CEO von Anthropic, Dario Amodei, zu einem privaten Abendessen im Weißen Haus empfangen, was ihr erstes persönliches Treffen überhaupt darstellt. Link
Google plant, kommende Woche eigene KI-Chips per SpaceX-Rakete ins All zu schicken, um Rechenzentren im Orbit zu testen. Link
Der US-amerikanisch-chinesische Wettlauf um Künstliche Intelligenz war ein zentrales Thema beim Gipfeltreffen zwischen Präsident Trump und Präsident Xi Jinping. Link
xAI stellt Grok 4.7 vor, das laut Unternehmensangaben bei Elektrotechnik-Benchmarks 64,0 Prozent erreicht und Claude sowie GPT-5.6 Sol übertrifft. Link
Nvidia-Chef Jensen Huang lehnt im Ezra Klein Show ein Abbremsen der KI-Entwicklung ab und bezeichnet KI-Sicherheit als lösbares Ingenieursproblem. Link
Google Research entwickelt ein Multi-Agenten-System, das mit spezialisierten Teilagenten mehrminütige KI-Videos mit konsistenten Charakteren und Umgebungen erzeugt. Link
OpenAI übernimmt für 300 Millionen Dollar ein Startup für hochwertige Smartphone-Kameratechnik. Link
Elon Musk deutet an, Tesla und SpaceX möglicherweise zu einem Unternehmen zusammenzulegen. Link
Tesla startet den Grok-Chatbot in seinen Fahrzeugen, mit dem Fahrer per Sprachbefehl Bestellungen, E-Mails, Kalender und Finanzen verwalten können. Link
Der ehemalige Anthropic-Forscher Jacob Coxon soll bei seiner viralen Warnkampagne zu KI-Risiken mit einer PR-Firma zusammengearbeitet haben. Link
🌍 Geopolitik & AI Race:
China erwägt, ByteDance und Alibaba den Kauf neuer Nvidia-Chips wieder zu erlauben. Link
OpenAI & Anthropic untersuchen „Zehntausende“ von Vorfällen, bei denen KI-Agenten potenziell problematische Aktionen durchgeführt haben. Link
OpenAI fordert einheitliche technische Standards für selbstverbessernde KI-Systeme und rät von vollständig autonomer Selbstverbesserung ab, solange Sicherheitsmaßnahmen fehlen. Link
Sam Altman und Dario Amodei fordern den UN-Sicherheitsrat zu internationaler Koordination bei der KI-Sicherheit auf, mit gemeinsamen Prüfverfahren und Regeln gegen KI-gestützte Entwicklung biologischer Waffen. Link
🔐 AI Safety & Governance:
Google, OpenAI und Anthropic gründen eine gemeinsame Arbeitsgruppe für Sicherheitsstandards bei fortschrittlichen KI-Systemen. Link
OpenAI und Anthropic stehen kurz vor einer verbindlichen Vereinbarung, ihre KI-Modelle vor der Veröffentlichung gegenseitig zu testen. Link
Australiens Premierminister wirft OpenAI vor, im Juni in staatliche Medicare-Systeme eingedrungen zu sein und dies drei Monate verschwiegen zu haben. Link
🏥 Health & Science:
Die WHO nutzt die KI Claude, um Fallzahlen und Laborberichte beim Ebola-Ausbruch im Kongo schneller auszuwerten. Spannender Bericht! Link
McKinsey stellt fest, dass KI-gestützte Verfahren die Entdeckungszeit bei mehreren Medikamentenkandidaten um etwa 15 bis 80 Prozent verkürzt haben. Link
Ein KI-Modell identifizierte für einen todkranken Patienten mit seltener Bluterkrankung eine unerprobte Medikamentenkombination aus bereits zugelassenen Wirkstoffen, woraufhin er in Remission ging. Link
🎨 Kreativ & Medien:
OpenComputer zeigt mit "Opus 5.5" einen Agenten, der aus Produktseiten automatisch Erklärvideos per Code und Chromium-Rendering erstellt. Link
📈 Chart of the Week:
Das neue Opus-Modell von Anthropic soll viel besser im Formulieren und Schreiben sein. Der lange Gedankenstrich – auf Englisch Em-Dash – der oft in KI-generierten Texten vorkam, soll fast komplett verschwunden sein. Das markiert das Ende einer traurigen Zeit.

🧂 Salty Memes:

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